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Fahnen Kössinger, 23.09.2016 um 10:23 Uhr

Was poppt eigentlich beim Pop-Up? - Display-Systeme für den Innenraum

Sie begegnen uns überall – die Werbebotschaften von Firmen und Geschäften, die Veranstaltungshinweise von Gemeinden und Vereinen. Ob im Freien oder Indoor – jeder versucht, Aufmerksamkeit auf sich und sein Produkt oder sein Event zu lenken.
Nicht immer werden diese sogenannten Displays jedoch richtig eingesetzt. Umgestürzte Beachflags, verwehte Banner und zerrissene Planen zeugen davon, dass nicht jedes System für alle Einsatzgebiete passt. Bevor man sich für eines der zahllos auf dem Markt befindlichen Produkte entscheidet, sollte genau überlegt werden, was für den angedachten Zweck am besten geeignet ist.

Displays für den Indoor-Einsatz

Was ist wichtig für die Werbung in Veranstaltungsräumen, bei Messen, Kongressen oder auch Ausstellungen in Museen oder Geschäften und Kaufhäusern?

Sie muss mehrere Voraussetzungen erfüllen:
  • leicht zu transportieren
  • schnell auf- und abzubauen
  • wenig Platzbedarf
  • trotzdem gut sichtbar
  • Aufmerksamkeit erregend
  • möglichst mehr als einmal verwendbar

Systeme

Unter einem "Display-System" versteht man ein gesamtes Werbeset, das aus der gedruckten Werbebotschaft und einer Haltevorrichtung besteht. Die Bezeichnungen für solche Systeme sind vielfältig.

Roll-Up, Pop-Up, Beachflag, Dekobanner, Transparent, Faltwand, Beachbanner, Kundenstopper, mobile Bande, Spannrahmen, Messetheke, Balifahne

Sehen wir uns die einzelnen Werbesysteme einmal genauer an.

Was bedeutet Roll-Up eigentlich?

Beim Roll-Up werden bedruckte Grafikbahnen aus blickdichtem Synthetikmaterial oder PVC mittels eines verschleißarmen Einrollmechanismus am Fuß der Vorrichtung durch eine Spiralfeder in eine Kassette eingezogen und sicher verstaut.
Das Aufstellen des Roll-Ups erfolgt durch Hochziehen der Grafik aus der Kassette und Verankern mittels einer Metall- oder Glasfaserstange. Diese kann zusammenklappbar oder - ähnlich wie früher die Antennen von Autos - teleskopierbar sein. Die Oberkante der Grafik wird in ein Metallprofil eingeklemmt.
Die meisten Roll-Up Systeme sind wiederverwendbar. Das bedeutet, die Grafikbahnen können aus den Klemmschienen entfernt und durch aktuellere, neue Werbebotschaften ersetzt werden. So spart sich der Kunde die Kosten für das Halteprofil und schafft nur den Druck neu an.
Roll-Ups werden nur im Innenbereich verwendet, da sie sehr leicht sein müssen und keinen Witterungseinflüssen ausgesetzt sein dürfen.
Roll-Up Ansicht

Was poppt beim Pop-Up?

Bevor ein Pop-Up für eine plötzlich auftauchende Werbung auf einer Internet-Seite stand, gab es den Begriff schon als Bezeichnung von Grußkarten, die sich beim Aufklappen in ein dreidimensionales Bild auffalten lassen. Und nun noch eine neue Bedeutung – das Pop-Up als Haltesystem für großflächige Werbebotschaften. Im Grunde genommen geht es auch hier um klein zusammengelegte Profile, die sich zu einem großen Rahmen auffalten lassen, ohne dass etwas geschraubt oder zusammengebaut werden muss. Wie eine Ziehharmonika wird das System auseinandergezogen, schnappt entweder durch Magnete oder Clipverschlüsse ein und bildet ohne zusätzliche Füße eine stabile Wand – eine Faltwand eben.
Die Werbegrafik kann nun entweder mit Klettband, Magnetstreifen oder ein Reißverschluss-System wiederverwendbar angebracht und leicht ausgetauscht werden. Auch die Falt- oder Pop-Up-Wand kann nur im Innenbereich eingesetzt werden.
Pop Up

Die Messetheke – der Tisch, der Werbung macht

Die Zeiten, in denen normale Tische als Ablage und Abgrenzung am Messestand sorgten, sind lange vorbei. Heutzutage packt das Messepersonal aus dem rollbaren Trolley die Grafikbahn aus, steckt die ausgerollte PVC-Werbewand in die Bodenplatte und legt oben die Holzabdeckung auf – fertig ist eine stabile Theke, die gleichzeitig als Ablage, Werbeträger und Stauraum dient. Auch dieses System ist beliebig oft wiederverwendbar, da die Drucke einfach nur durch neue Grafikbahnen ersetzt werden. Transport und Aufbewahrung bis zur nächsten Messe sind unkompliziert, das System ist platzsparend und universell einsetzbar – selbstverständlich nur im Innenbereich.
Messetheken mit Messwand

Dekobanner – dekorative Werbung in Bannerform

Rechteckige Fahnen im Hochformat, die von der Decke oder an der Wand hängen stellen wohl die älteste Form von Werbung oder auch nur Dekoration dar. Neu entwickelt werden ständig Halteprofile wie Aluminiumschienen, Metallclips etc. und die Druckmaterialien, die von leichtem Synthetik bis hin zum blickdichten, flammenhemmenden PVC für jeden Einsatzzweck reichen. Auch die Druckarten werden immer vielfältiger, um brillante Farben in fotografischer Qualität zu erzielen und Kundenwünsche optimal umsetzen zu können.
Dekobanner können wie Fahnen auch im Außenbereich eingesetzt werden. Für den Innenbereich empfiehlt sich eine flammenhemmende Beschichtung nach Brandschutzklasse 1.
Indoor Dekobanner

Mobile Banden/Beachbanner – Kundenstopper

Mobile Banden, die Kunden stoppen? Bandenwerbung kennt wohl jeder vom Fußballplatz oder der Sporthalle – hier dienen mit Werbung bedruckte, fest verbaute PVC-Bahnen auch als Abgrenzung zum Zuschauerraum. In leichte Aluminium-Rahmen gespannt und zusammenklappbar lassen sich die Banden überall hin nehmen und machen als „Beachbanner“ sowohl Beach-Volleyball-Felder als auch Verkaufs- oder Ausstellungsflächen für Kunden unzugänglich. Daher der etwas unfreundlich klingende Name „Kundenstopper“.
Das PVC-Material, das für die Grafiken verwendet wird, lässt sich leicht transportieren, ist aber dennoch stabil und strapazierfähig.
Die dachförmig aufstellbaren Systeme lassen sich im Freien mit Bodendübeln fixieren. Nach der Veranstaltung sollten sie wieder sicher verpackt werden, da sie nur kurzfristig und bei gutem Wetter unter freiem Himmel verwendet werden sollten.
Beachbanner mit Bedruckung

Spannrahmen

Bei diesen Werbeträgern handelt es sich im Grunde genommen um Aluminiumprofile mit einer Gummilippe, die aus maximalen Profillängen von 300 cm zusammengefügt werden können. Von der normalen Bilderrahmengröße bis hin zum überdimensionalen Wandbild ist hier alles möglich. Die Rahmen lassen sich beliebig wiederverwenden, da die Drucke einfach entfernt und durch neue Bilder ersetzt werden können.
Bis zu einer maximalen Größe von 200 x 200 cm können die Rahmen freistehend, gesichert durch extra Standfüße aufgestellt werden. Größere Rahmen sind nur für die Wandbefestigung gedacht.
Spannrahmen oder auch Teleskoprahmen
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